Donnerstag, 12. März 2015

IS THERE A FILM? IS THERE A FILM?

shot with the money of FLAT ERIC, back in 2001, now released since a short time for free on open channels, THE ESSENCE OF THE NO REASON,says the filmmaker Dupieux/Mr.Oizo about his midlength relaxed craziness. As essential as Luc Moullet films, this film is even more dull, empty, shit and great. The early 2000s had some remarkable crazy films to show off, this is another one which plays in Death Valley, and french with Sebastian Tellier in the main role as a guy who shoots film without film:NONFILM

NONFILM (VOST) from Mr OIZO / Q.DUPIEUX on Vimeo.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Neues Promofoto PASADENA PROJEKT

im Badischen Kunstverein im Rahmen der Ausstellung von Kerstin Cmelka, die auch die Fotos knipste: der ganze Abend wird gefilmt von Volker Sattel und Stefanie Gaus. 6. März, 2015, 20.30 Uhr Kerstin Cmelka „The Song and Dance Exercise“ Theaterperformance von Kerstin Cmelka featuring Gerrit Frohne-Brinkmann, Hanno Millesi und Mario Mentrup Das „Song and Dance Exercise“ zählt zu einer Reihe von „Method Acting“- Übungen, die der Schauspieler vor seiner Performance – für sein Publikum unsichtbar – ausführt, um damit den naturalistischen Gehalt seines Spiels vergrößern zu können. Diese den gesamten Körper mit einbeziehende Übung hilft einerseits Spannungen loszulassen und eingefahrene Körpermuster abzubauen, andererseits Energie zu bündeln und Konzentration zu schärfen. „Neu zusammengesetzt“ kann der Performer danach seine zwei wichtigsten Werkzeuge, seinen Körper und seine Stimme, wieder mit für seine Rolle prägnanten Erfahrungen und Erinnerungen „auffüllen“ und so die für das „Method Acting“ wichtigste Methode des „emotional recall“ knopfdruckartig ausführen. Die Performance „The Song and Dance Exercise“ führt die in der Ausstellung von Kerstin Cmelka gezeigte gleichnamige Fotoserie sowie die dazugehörige Soundinstallation im Waldstraßensaal fort und setzt Schauspiel und Coaching mit dem Horrorfilm „Cat People“ (Jacques Tourneur/Val Lewton, 1942) in Verwandtschaft. „The True Horror Film Has Not Yet Been Made“ Konzert von Pasadena Projekt (Mario Mentrup, Nikolaus Woernle und Claudia Basrawi) Mario Mentrup und Nikolaus Woernle arbeiten seit geraumer Zeit im Theater- und Filmbereich zusammen. Vor 6 Jahren starteten sie DAS PASADENA PROJEKT. Verschiedene Musikern und Interpreten wie Angie Reed, Brezel Göring, Soffy O und Gina Dorio waren an dem Projekt beteiligt. 2011 war Ole Wulfers (Kapaikos) Mitglied. 2014 ist Claudia Basrawi, die ab und an immer mal wieder als Gastperformerin dabei war, nun fest als Sängerin, Texterin und Flötistin dazugekommen. Seit 2014 performt Pasadena Projekt das neue Programm: THE TRUE HORRORFILM HAS NOT YET BEEN MADE, ein Album und Filme dazu werden im Jahr 2015 erscheinen, wo die Schauspielerin und Musikerin Olympia Spanou mit von Partie sein wird. Live spielen: Claudia Basrawi, lebt in Berlin. Sie arbeitet als Autorin, Schauspielerin und Theatermacherin u.a als Gründerin von „400 Asa Sektion Nord“. Sie war von 1996 - 2002 Mitglied des Autoren und Künstlerkolektivs „Gruppe M“. 2009 erschien ihr erster Roman: "Mittelmeeranämie". Mario Mentrup, lebt in Berlin. Er arbeitet als Schauspieler, Musiker und Filmemacher. In den frühen 90ern Frontman und Gitarrist von Knochen-Girl, von 1991 bis 2002 Mitglied der „Gruppe M“. Seit 1998 Co-Herausgeber des Fantome Verlags (ex-Maas Media) Niki Woernle, lebt in Dresden. Er arbeitet als Komponist und Sound Designer für Norton Commander Productions.

Montag, 26. Januar 2015

1984 kaufte ich

1984 kaufte ich AFRICA/BRASS von dem John Coltrane Quartett Ich sprach damals nicht drüber und ich spreche auch heute nicht darüber, und bin auch kein Sammler oder ein Bebob –Kid geworden. Hab mich weder für Coltrane, noch für seine Bio oder dergleichen interessiert, und auch jetzt nicht, wo ich beschlossen habe, über dies hier zu schreiben, mich dafür interessiert. Das Album stand in dem Musikgeschäft plötzlich da in Emdens Hauptkonsummeile als Neuheit im Regal. War eine Wiederauflage mit derselben Grafik und unter demselben Namen des einstigen Labels „Impulse!“. Sah super aus, ich kaufte das Album, legte es so schnell ich konnte daheim auf meinen Plattenteller, und seitdem ist dieses Album eines, das ich bis heute am liebsten höre. Mit Intervallen, aber dann... immer wieder...aber dann... immer wieder noch... Hab noch mehr von Coltrane gekauft, auch von Alice, und anderen der Labelmates auf „Impulse“ wie Pharao Sanders, Archie Shepp, Mingus, Albert Ayler. Anderes Zeug auch ,von Sun Ra und Miles Davis und Donald Byrd, und Mal Waldron. Wie auch immer Coltrane, auch seine Frau, sind meine Favoriten. Grad lief auf meinem kleinen Kofferplattenspieler, das Titelstück: „Africa/Brass“ jetzt Seite rumdrehen, und auf zu „Greensleeves“, danach „Blue Minor.“.... Nee, ich hab mich entschieden und hab die Seite nochmals umgedreht. Hör nochmals „Africa/Brass“. Boah was bin ich ein Sucker nach dem ersten Tröt von Coltrane , erst das kurz gepunktete knurrende, brummende rummelnde Intro des Basses, Schlaggewerkels, das Eingeperle des Klaviers , das Eingedröhne der Bläsersektion und gleich als die Tröte vom Maestro losgekrächzt, kommen sie quasi durch die eingetretene Hintertür hineingeschmettert, die zig anderen Tröten und das perlende repetitive Klavier hat sich ganz weit nach oben drauf gepappt. Und dann wird gemahlen und Perlen gezogen, abgetaucht und aufgetaucht, geduckt und aufgebraust, geperlt, gebribbelt, gezwatschert, gezwitschelt und gerappelt, geklongt und gebongt, gedängst, gedongst ,gedungt, gedangelt, und sirent, gewiehert, gepriesen und geblasen, gefragt und geantwortet, verfranst, gestrafft und hingelangt, dann gestreichelt und geklötert, geklappert und gequidelt, dann gepaust und zerzaust und langsam wieder aufgepumpt hochgepumpt, dann fast schon gepimpelt und mit Schmackes aufgezäunt und dann kribbelt es wieder los, unten gaumelt es schon und rumort es, und aus dem Nichts brät es wieder an, und rein in die Sache, auf Hochtouren, heisslaufend, und aus dem Untergrund pfeift es auch wieder aus den Löchern der vielen Tröten um Johns rum und nun sind sie wieder da, die Perlen des Klaviers, das Geschiessgebude des Schlagwerkes, das ganze Gebimmsel und Gebammsel um dann die Kurve zu kriegen mit ein bischen Gezeter und Gewimmsel der eher hörbaren Art und Weise... So und nun ist die erste Seite ans Ende gekommen... Muss hin und die Nadel ablegen, kann der Plattenspieler nicht von allein. Ich werde diese Nummer noch unendliche Male in meinem Leben auflegen. Was sonst 1984 war, schreib ich nicht auf, weiss ich nicht, ist schnurzpiepegal... Mit Erinnerungen und all dem Kram sollte ich viel zu tun haben, von Berufs wegen, aber auch da lass ich die Unzumutbarkeiten des Anthropozäns abperlen ,wie es diese Musik bei mir tut. (dieser text ist auf Anfrage des Magazins ZONIC etwas über das Jahr 1984 zu schreiben, verfasst worden)

Sonntag, 25. Januar 2015

this album from 2008 makes me remember : the 2000s had some good music

in a way retrospective but the 2000s sound celebrated their fetish on sounds from the past, the early beginning of recording systems and no noise reduction for example, The first Willis Earl Beal Album ,published on XL recordings, is the best example. Or the Warp Album by GONJASUFI and of course everything by the drone/ambient piano Tape - Loop Superstar: William Basinski Here lesser known and already a Music project of the past, this album which seems directly from the guts of Harry Smith/Henry Flynt, very loose and random Blues Licks, "jazzy" and Primitive Guitar style : DIRTY BEACHES- Horror

Mittwoch, 7. Januar 2015

Bestandsaufnahme: Social Media & kompulsiv-impulsiver Aktionismus in der Filmkulturindustrie

Via Social Media hab ich ne Menge internationale Leute kennengelernt, u.a talentierte, die mir Spaß und Visionen brachten. Mit so einigen war/bin ich in Kontakt wegen bereits getaner und vielleicht zukünftiger Zusammenarbeiten. Sehr vielen ist es zueigen, mit einer übertriebenen Chuzpe auf Eigensinn, Individualität, Sturheit und einer fast autistischen Beratungsrenitenz zu bestehen. Das Beharren auf Individualität ist seltsam, weil bei nahezu allen ein Retroismus oder ein Archivblick bzw ein Stilwille, der durch den Retroismus anerzogen wurde in ihren Filmwerken bzw. Projekten vorherrschend ist. Vieles ist demnach Stilübung und/oder Imitation. Das ist sattsam bekannt auch aus vergangenen Zeiten, u.a in den Super 8/ Videokunst- Szenen, bei Studentenfilmen , Festivalfilmen, bei Amateuren sowie bei vielen, die in die Filmkulturindustrie wollen. Desweiteren ist der oft enorme Produktionsausschuss, seien es fertiggestellte Videos für die Social Media- Sphäre oder einfach Ideen, kompulsiv-impulsiv. Manchmal glaube ich, daß bald die Erschöpfung und ein schwarzes Loch, sprich, ein völliger Stillstand bei diesen Machern eintritt, was in der Tat auch geschieht. Dies alles hat eine sehr grosse Ähnlichkeit zu der Praxis vorheriger Subkulturen, die Kodexe, die Regeln, das Verhalten sowie die Gewinne wie auch Verluste sind sehr vergleichbar.